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Die unlängst abgeschlossenen Ausgrabungen am Kastellweg in Oberwinterthur (Vitudurum) brachten neben vielen spannenden Überbleibseln aus dem 1. bis zum 3. Jh. n.Chr. auch manche Rarität ans Tageslicht. Unter den zahlreichen bronzenen Gewandnadeln befand sich auch dieser Stern mit seinen acht Spitzen. Die Mitte ziert ein bronzener Knopf, die Blätter sind mit bunten Glasauflagen versehen, jeweils zweifarbig, alternierend schwarz und blau sowie an den Enden grün und rot. Auf der Rückseite des Objekts befand sich einst die Nadel, mit der das Schmuckstück am Gewand fixiert werden konnte. Es handelt sich um eine Emailfibel wie sie in römischer Zeit ab der zweiten Hälfte des 2. Jh. n.Chr. in Nordgallien, der Schweiz und den Limeskastellen in Mode war.
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